In letzter Minute gerettet!
100 Luxus-Suiten, Fitness-, Therapie- und Massageräume, Relaxzonen, therapeutische Bäder, Whirlpools, Süß- und Salzwasser-Schwimmbäder, mehrere Restaurants, Tennis-, Boule- und Krocketplätze, Gymnastik- und Aerobic-Studios, Beauty-Salons sowie eine 9-Loch-Golfanlage mit Putting Green und Driving Range. - Dass ein solches Projekt enorme Mengen hoch belastetes Abwasser produziert und – bei Einleitung in das kommunale Abwassernetz – schier astronomische Gebühren verursacht, versteht sich von selbst. Also musste eine eigene Kläranlage her!
Gesagt – getan: Ein britisches Unternehmen wurde angefragt, beauftragt und eine Kläranlage wurde gebaut. Doch im Gegensatz zum beabsichtigten Ergebnis führte dieses Projekt beinahe zur Katastrophe: Die Anlage war weder groß genug dimensioniert noch hielt sie die von den Behörden geforderten Reinigungswerte ein. Und das Schlimmste: Der Gestank um das First-Class-Resort. So flexibel, wie Steve Joynes nun mal ist, recherchierte er kurzerhand nach einer vernünftigen Lösung für sein Problem – und stieß durch die Empfehlung eines Birminghamer Wartungsbetriebes schließlich auf die britische ATB-Tochter ATB Environmental Technologies Ltd. Kurzfristig machten sich Ingenieure aus dem ostwestfälischen Mutterunternehmen auf den Weg nach England, um – gemeinsam mit den englischen Kollegen – die Lage vor Ort zu begutachten. Und das, was sie vorfanden, stellte eine echte Herausforderung an ihr Können und ihre Kreativität dar.